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WiBU TextilPlus GmbH
Nachhaltigkeitsbericht

Hier lesen Sie den Nachhaltigkeitsbericht der WiBU TextilPlus GmbH


Grüne Zahlen 2025 Nachhaltigkeitsbericht
Unsere Werte

Unsere Werte bauen auf den folgenden fünf Prinzipien auf:

  1. Unser Wissen über Materialien und deren Eigenschaften binden die Leidenschaft für unsere Kundinnen und Kunden ein – wir kombinieren Emotion und Funktion und unterstützen sie dabei, gut auszusehen und sich wohlzufühlen. Dies gilt sowohl für die Arbeit des Pflegepersonals als auch für die Patientinnen, Patienten und Bewohnerinnen, Bewohner der Einrichtungen. Gleichzeitig möchten wir eine gute Lebensqualität der Menschen, die unsere Kleidung herstellen, sowie einen gesunden Planeten fördern.

  2. Verantwortung mit Vertrauen – Wir schätzen das Vertrauen, das unsere Kundinnen und Kunden in uns setzen, dass wir das Richtige tun.

  3. Gemeinsam mit anderen Stakeholdern der Textilindustrie möchten wir Veränderungen umsetzen und Leistung erbringen – WiBU TextilPlus arbeitet über das Geschäft hinweg mit Bündnispartnern im Textilbündnis , dessen Mitglied wir sind, zusammen.

  4. Integrität – Wir agieren auf dem höchsten Niveau hinsichtlich Ethik und Integrität

  5. Beständiges Engagement – Wir hören nie auf zu fragen, wie wir uns weiter verbessern können

  • Code of Conduct für Lieferanten
    Wir arbeiten mit verantwortungsvollen Partnern zusammen

  • Code of Ethics für Mitarbeitende
    Wir richten unser Handeln an hohen Standards aus

    Unser Code of Ethics für Mitarbeitende umfasst eine Reihe von Verhaltensanforderungen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Führungskräfte sind dafür verantwortlich, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die angemessenes Verhalten fördert und zu einem vorbildlichen sowie moralisch einwandfreien Verhalten führen soll. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dazu aufgefordert, nicht einwandfreies Verhalten online oder telefonisch zu melden.

    Die Erfassung erfolgt auf der Homepage mittels des „Mitteilungsbuttons“ (interne Meldestelle) und dient als Compliance-Hotline / Fairness Channel / Fairness Portal , das sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch Lieferanten nutzen können, um Verstöße an das WiBU TextilPlus Managementteam zu melden. Dieses bildet ein Gremium und setzt sich aus folgenden Personengruppen zusammen: Betriebsrat, Personal und Management (hier: Geschäftsführung).

  • Aspekte für verantwortungsvolles und förderndes Handeln
    2.1 Marketing

    Wir wollen Produkte entwickeln, die jedem gefallen – unabhängig von Alter oder Größe – und wissen, dass dies in unseren Werbekampagnen deutlich werden muss. Wenn wir neue Werbekampagnen entwickeln, vermeiden wir Inhalte, die als diskriminierend, diffamierend oder verletzend angesehen werden könnten. Werbekampagnen werden im Einklang mit der sorgsamen Vorbereitung der Entwicklung der Textilien gemeinsam mit unseren Partnern geplant, sodass unsere Partner entlang der Lieferkette diese umsichtig und unter Berücksichtigung der unterstützenden Abläufe (z. B. Arbeitsvorbereitung) in der Fertigung realisieren können.

    2.2 Einhaltung der Menschenrechte

    WiBU TextilPlus ist der Respekt von Menschenrechten sehr wichtig. Darum orientieren sich unser Code of Conduct für Lieferanten und unser Code of Ethics für Mitarbeiter an Best Practices hinsichtlich Menschenrechte, einschließlich der UN Guiding Principles for Business and Human Rights und der International Labour Organization (ILO) .

    Wir haben unsere Haltung zum Thema Menschenrechte auf Lücken überprüft und unsere Einkaufs- und Verkaufspraktiken einer eingehenden Untersuchung unterzogen. So wollten wir feststellen, wie sich diese auf Arbeiter in unserer Lieferkette auswirken könnten.

    2.3 Förderung von Fairness und Transparenz

    Wir agieren fair und transparent und erwarten dasselbe von unserer Lieferkette.

    Einbindung von Zulieferern: Wir stehen im regelmäßigen engen Austausch mit all unseren Lieferanten. Unabhängig davon, ob es sich hierbei um Lieferanten aus Hoch- oder Niedrigrisikoländern handelt. Im Rahmen des Lieferantenmanagements werden jährliche Selbstauskünfte zu Arbeitsbedingungen, Menschenrechten und Umweltstandards eingeholt. Ergänzend führt die WiBU Textil+ seit 2025 erste risikobasierte Lieferantengespräche durch, in denen identifizierte Risiken – etwa zu Arbeitszeiten, Arbeitsschutz oder Entlohnung – gemeinsam mit den Zulieferern bewertet und konkrete Verbesserungsmaßnahmen vereinbart werden. Neue Zulieferer werden bereits im Onboarding-Prozess über die Erwartungen des Unternehmens informiert.

     

    Einbindung (potenziell) Betroffener: Beschäftigte in vorgelagerten Produktionsstufen erhalten über einen anonymen, zweisprachigen Beschwerdemechanismus die Möglichkeit, Hinweise auf menschenrechtliche oder umweltbezogene Missstände zu melden. Wir stellen sicher, dass dieser Mechanismus auch in den Lieferketten bekannt gemacht wird, beispielsweise durch Aushänge in Produktionsstätten oder In-formationen über Zulieferer.

     

    Um sicherzustellen, dass alle Arbeiter in den Fabriken unserer Lieferanten unsere Anforderungen kennen und verstehen, sind unsere Zulieferer verpflichtet, all ihre Mitarbeiter zu schulen sowie unseren Code of Conduct und die Kontaktdaten unserer „Mitteilung“ in lokaler Sprache auszuhängen, falls sie nicht im Rahmen der Siegel dies schon eigenständig umsetzen.

     

    Wir agieren fair und transparent und erwarten dasselbe von unserer Lieferkette. Mit der Einrichtung unseres Beschwerdemechanismus, den wir „Mitteilung“ nennen, können wir mit jeder Art von Themen umgehen, die durch Situationen in unserem Büro, dem Lager oder in der Lieferkette aufkommen. Eingehende Meldungen werden geprüft und – sofern erforderlich – gemeinsam mit dem jeweiligen Zulieferer bearbeitet. Die Ergebnisse der Rückmeldungen werden in diesem Nachhaltigkeitsbericht ebenso, wie in der Managementbewertung mit dem Ziel der Abstellung von Missständen und dem erfolgreichen umsetzen von Maßnahmen bewertet.

     

    Um sicherzustellen, dass alle Arbeiter in den Fabriken unserer Lieferanten unsere Anforderungen kennen und verstehen, sind unsere Zulieferer verpflichtet, all ihre Mitarbeiter zu schulen sowie unseren Code of Conduct und die Kontaktdaten unserer „Mitteilung“ in lokaler Sprache auszuhängen, falls sie nicht im Rahmen der Siegel dies schon eigenständig umsetzen.

     

    In unseren Räumlichkeiten in Ahrensburg sind die Namen von WiBU TextilPlus-Kontaktpersonen klar er-sichtlich, die im Fall von Anregungen oder Fragen kontaktiert werden können. Wir nehmen uns jedem Thema zeitnah an und suchen die beste Lösung für alle Beteiligten.

     

    Dialog mit Zivilgesellschaft und Fachorganisationen: Zur Ergänzung der eigenen Risikoanalyse nutzen wir den Austausch in den Arbeitsgruppen des Textilbündnisses, in dem wir Mitglied sind. Hier erhalten wir kontextbezogene Informationen zu länderspezifischen Risiken sowie zu besonders gefährdeten Personengruppen im Handelsumfeld (z.B. migrantische Beschäftigte als Risiko in der Türkei).

     

    Nutzung der Ergebnisse: Die Erkenntnisse aus dem Dialog mit Zulieferern, Betroffenen und dem Textil-bündnis fließen in unsere regelmäßige Risikoanalyse ein. Auf dieser Basis werden Präventionsmaßnah-men angepasst, Schulungsbedarfe identifiziert und Anforderungen an Zulieferer weiterentwickelt.



  • Wandel gestalten
    3.1 Zahlen / Daten / Fakten
    1. 30 Beschäftigte

    2. Mehr als 100 Jahre Erfahrung im Bereich des sozialen Marktes

    3. 13 Millionen € Jahresumsatz


    „Doch bis heute definieren wir uns nicht über Zahlen, sondern über die Menschen: unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter. Ihnen gegenüber möchten wir wie bisher durch Konstanz, Langfristigkeit und Verbindlichkeit ein guter Partner und Arbeitgeber sein.“

    https://www.wibu.care/de-de/ueber-wibu/ueber-uns/geschichte/


    3.2 Roadmap - wo stehen wir

    Aus verschiedenen Quellen werden Informationen zu Chancen und Risiken gesammelt, aus denen wir Maßnahmen ableiten und Ziele im Sinne der Nachhaltigkeit definieren:
    Aus der Analyse der Roadmap, der Rückmeldung aus unserem Beschwerdemanagement sowie der Bündnispartner und den initiierten Recherchen (z. B. ILO ) leiten wir unsere Ziele ab.


    3.2.1 Grundsatzerklärung

    Ziel : Implementierung und Schulung der Themen (Anforderungen des Grünen Knopfes ) in den Einzelabteilungen

    Ziel bereits erfüllt

    GRI Index: 404-1 | 403-5


    Ziel : Veröffentlichung der Themen auf der Homepage (Einzelheiten aus der Grundsatzerklärung, Einzelheiten aus diesem Nachhaltigkeitsbericht)

    Ziel bereits erfüllt ✓


    Ziel : Zertifizierung gemäß den Anforderungen für den Grünen Knopf und der ersten Produkte (Bettwäsche, Kasak)

    Status : Audit abgeschlossen in 12/2024 und Zertifikatsausstellung in 01/2025

    GRI Index: 102-21


    3.2.2 Verankerung und Integration in der Lieferkette

    Ziel : Ermittlung der Voraussetzungen unserer Lieferanten mittels (F 0840-07) Lieferantenfragebogen und Versand der (F 0840-06) Einkaufsbedingungen

    Ziel bereits erfüllt

    GRI Index: 102-21


    Ziel: Aktive Mitarbeit im Textilbündnis im Projekt „ BI Supplier Decarbonization “. Mit dem Ziel, Treibhausgase in Textillieferketten zu reduzieren, schulen Fachexpert*innen in Bangladesch und Pakistan gemeinsam rund 150 Beschäftigte in 50 Zuliefererbetrieben von Mitgliedern des Bündnisses für nachhaltige Textilien durch Klimatrainings. Insgesamt sollen so bis Februar 2025 rund 150 Energieeinsparmaßnahmen umgesetzt werden. Das Projekt bezieht auch die Betroffenen vor Ort mit ein und wird gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

    GRI Index:


    3.2.3 Ermittlung schwerwiegendster Risiken

    Ziel: kontinuierliche Bewertung und Benennung unserer schwerwiegendsten Risiken in unserer Lieferkette

    Status: Die Risikobewertung des grünen Knopfes ist erfolgt. Die Daten unserer Lieferanten liegen vor. Es lässt sich aus den vorliegenden Daten eine Übersicht und Priorisierung unserer wichtigsten Risiken zusammenstellen.

    Zur Ermittlung möglicher oder tatsächlicher schwerwiegender Risiken gehen wir methodisch vor. Einerseits sind wir im Gespräch mit unseren Lieferanten, treffen Vereinbarungen und überprüfen deren Umsetzung soweit als möglich. Anderseits recherchieren wir seriöse externe Quellen zu den Risiken in den jeweiligen Ländern oder, soweit möglich detaillierter in bestimmten Regionen eines Landes. Diese Aufgabe wird durch unseren Sourcing Group Manager ausgeführt, beispielsweise durch Nutzung von Untersuchungsergebnissen des ANKER Research Institute oder der Wagelndica-tor Foundation hinsichtlich existenzsichernder Löhne in Pakistan. Unsere Recherchen ergänzen wir, soweit möglich, durch persönliche Besuche vor Ort bei unseren Lieferanten einschließlich der Möglichkeit mit Beschäftigten oder deren Interessenvertretungen Informationen zu erhalten.

    Unsere Einkäufe erfolgen mit 9% in Deutschland (Region Bayern) und dies schließt das hervorragende System ein, in dem alle rechtlichen Themen geregelt sind und den ILO- Anforderungen entsprechen. In Estland, mit einem Geschäftsanteil von 11% sieht es ähnlich gut aus, wenngleich jeweils die Lohnsituation nicht ganz so optimal ist. Auch Großbritannien mit einem Anteil von 1% ist eher unauffällig, wenngleich hier die weniger strengen Gesetze der EU gelten. In der Türkei (Region Denizli) mit 2% sind die Risiken bereits stark erhöht. In Rumänien mit einem Beschaffungsanteil von 11% herrscht eine hohe Inflation, der gesetzliche Mindestlohn wird den Unternehmen mehrmals jährlich vorgegeben. Hier erhöhen wir selbstverständlich in gleichem Maße unsere Einkaufspreise.

    Ganz anders sieht es in Ländern aus, die außerhalb der EU liegen. Hierzu zählen als unsere größten Partnerunternehmen in Pakistan 63% (Region Sindh, Punjab, Karachi, Faisalabad) und China 4% (Region Fujian, Taijiang District). Hier sind unsere Risiken am Höchsten.

    Mit Unternehmen in Pakistan unterhalten wir langjährige Geschäftsbeziehungen und haben mit ihnen intensiven konstruktiven Austausch. Wir freuen uns, dass wir mit ersten Unternehmen gemäß den Anerkennungen im Multisiegelverfahren unsere Geschäftsbeziehungen vertiefen und ausbauen können. Wir freuen uns ebenfalls, dass zwei diese Partnerunternehmen auch Teil unseres Arbeitskreises des Textilbündnisses sind und an dem Projekt zur Dekarbonisierung (siehe Kapitel) teilnehmen. Ziel ist es, dass wir sukzessive unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit ausbauen mit dem Ziel, dass diese Lieferkette gestärkt wird.

    Nachdem die Covid-19-Pandemie unsere Resilienz und die unserer Lieferanten in den Jahren 2020–2021 auf eine harte Probe gestellt hatte, wurde durch eine verheerende Flut (10.2022) in Pakistan die Fabriken und auch die Heimat unserer Lieferanten in dieser Region zerstört. Bei der Flutkatastrophe haben Millionen Pakistanerinnen und Pakistaner ihr Zuhause und mindestens 1.700 Menschen ihr Leben verloren.

    Siehe auch Artikel des Bundesamtes für politische Bildung:   

    https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/514557/flutkatastrophe-in-pakistan/

    Die Infrastruktur hat vor allem in den Provinzen Sindh, in der unsere Lieferanten ihre Fabriken betreiben, Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan langfristigen Schaden genommen. Schätzungsweise zwei Millionen Häuser, knapp 400 Brücken und etwa 13.000 Kilometer Straßen wurde zerstört, Hunderttausende Nutztiere sind gestorben. Die Schäden an Häusern, Infrastruktur und Landwirtschaft belaufen sich Schätzungen der Regierung zufolge auf rund 30 Milliarden Euro. Ernteausfälle haben schwer bezifferbare Folgen für die Wirtschaft und Ernährungssicherheit des Landes.

    Siehe auch Artikel des Bundesamtes für politische Bildung:  

    https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/514557/flutkatastrophe-in-pakistan/#node-content-title-2

    Der Klimawandel gilt als Hauptursache für das wochenlang anhaltende Hochwasser. Wir waren in dieser Zeit an der Seite unserer Lieferanten und haben unsere Liefertermine für bereits vorab avisierte Artikel an die jeweiligen Möglichkeiten unserer Lieferanten angepasst. Dies war der große Wunsch unserer Lieferanten, nicht von den Aufträgen zurückzutreten, denen wir entsprechen konnten. Ziel sollte es sein, die Existenzen der Mitarbeitenden in den Fabriken zu sichern. In dieser herausfordernden Situation konnten wir uns als zuverlässiger Partner bewähren und dies stellte die Basis für unser gemeinsames Dekarbonisierungsprojekt dar. In diesem Falle schloss diese Unterstützung sowohl die Lieferanten der Konfektion als auch die der Nassprozesse ein.

    In der Region Singh, dem Standort unserer Hauptlieferanten aus Pakistan decken die derzeitigen Mindestlöhne nur etwa ein Drittel bis zur Hälfte die Existenz sichernden Löhne ab.

    Quelle: WP#12_Living+Wage+in+Pakistan_+Estimates_Adoption+and+Policy+Challenges.pdf, https://www.ankerresearchinstitute.org/ Dezember 2024

    In Projekten zu Sicherstellung der Existenzen  arbeiten wir mit unseren Lieferanten zusammen, indem  zusätzliche Maßnahmen und Sonderaktionen erfolgen und diese nachgewiesen (z.B. tägliche zentrale Essensausgaben, Sonderessenevents). Diese Maßnahmen schützen auch durch die Sicherstellung von Existenzen die Familien und damit die Kinder. Wo wir im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen können, unterstützen wir situationsorientiert entweder unsere Lieferanten direkt (z.B. Aufträge werden nicht entzogen im Falle von Elementarschäden (Feuer, Flut, etc.)), oder Gebiete, Institutionen insgesamt (z.B. durch Spenden an die Ukraine), um vor Ort die Not lindern zu können.

    CSR- Standard : Indikator GRI:                

    SDG : Mit diesem Ziel unterstützen wir GRI 102-21 Dialog mit Stakeholdern zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen

    Anmerkung: Mit unseren Partnern in China, die offiziell alle Themen abdecken, ist die Zusammenarbeit herausfordernder. Die Ermittlung der Risiken ist erfolgt, allerdings können wir lediglich an die Politik appellieren, dass diese rechtlichen Schritte in die Wege leiten, um die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltsgesetzes auf den Weg zu bringen.

    3.2.4 Monitoring und Überprüfung

    Ziel : kontinuierliche Bewertung der Stati der Siegel und Zulassungen unserer Lieferanten

    Status : Wird nach der Einführung des grünen Knopfes kontinuierlich im Bereich Einkauf umgesetzt

    GRI Index: 102-21


    Ziel : kontinuierliche Bewertung der Situation bei unseren Lieferanten, insbesondere in Pakistan

    Status : Bewertung der Situation nach dem Sturz der Regierung (04.2022)

    Nach dem Sturz der Regierung Imran Khans im April 2022 stehen Pakistan innenpolitisch unruhige Zeiten bevor. Auch die Sicherheitslage hat sich verschlechtert. Denn die Machtübernahme der Taliban im benachbarten Afghanistan hat islamistischen Extremisten und separatistischen Nationalisten in Pakistan Aufwind verschafft. Wir möchten uns künftig über die Lage vor Ort informieren und zusammen mit unseren Lieferanten Milderungsmöglichkeiten analysieren, um mögliche Auswirkungen entgegenzutreten. Zu diesen zählen auch z.B. die Essensausgaben in den Fabriken (siehe Lieferantenfragebögen) und Vermeidung der Arbeitsmigration aus Pakistan in die Golfstaaten.

    Siehe auch Artikel des Bundesamtes für politische Bildung:  

    https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/54682/pakistan/

    https://www.bpb.de/themen/migration-integration/regionalprofile/510100/arbeitsmigration-aus-suedasien-in-die-golfstaaten-das-beispiel-pakistan/

    GRI Index: 102-21


    Ziel : Bewertung der Auswirkungen der WiBU Beschaffungs- und Einkaufspraktiken und deren Einfluss auf das Eintreten von negativen Auswirkungen auf Menschenrechte, Umwelt und Integrität 

    Status : Bewertung der folgenden Faktoren:

    1. Beschaffungsstrategie
      Status / Ergebnis: wird festgelegt durch Sourcing Group Mangement in Zusammenarbeit mit strategischem Einkauf der Schwesterunternehmen - offen

    2. Forecasting/ Planung
      Status / Ergebnis: enge Abstimmung mit Lieferanten - geschlossen

    3. Preiskalkulationen/ -verhandlungen
      Status / Ergebnis: enge Abstimmung mit Lieferanten - geschlossen

    4. Musterherstellung /Tech Packs
      Status / Ergebnis: enge Abstimmung mit Lieferanten - geschlossen

    5. Auftragsänderungen
      Status / Ergebnis: finden in der Praxis nicht statt - geschlossen

    6. Stornierungen
      Status / Ergebnis: fanden nicht statt - geschlossen

    7. Vorlaufzeiten
      Status / Ergebnis: enge Abstimmung mit Lieferanten, kein Saisongeschäft, sehr lange Vorlaufzeiten (i.d.R. mehrere Monate) - geschlossen

    8. Zahlungsbedingungen
      Status / Ergebnis: WiBU ist ein verlässlicher Partner und Zahlungen erfolge je nach Ver-trag zeitnah - geschlossen

    9. Beendigung von Geschäftsbeziehungen
      Status / Ergebnis: enge Abstimmung mit Lieferanten über die aktuelle Auftragssituation und die Lage am Markt der WiBU insgesamt; Beendigungen sind nicht angedacht, allerdings kann es zum Aussetzen von Bestellungen kommen - geschlossen

    10. Beschaffungsstrategie
      Status / Ergebnis: ab 2026 sollen die Risiken in der tieferen Lieferkette z.B. Nassprozesse im Rahmen der Lieferantenbesuche betrachtet werden (Vorbereitung auf Masterclass Stufe B) - offen


    Ziel : Ermittlung der Lohnlücken zwischen gezahlten und existenzsichernden Löhnen

    Status : unbereinigte Lohnlücken können bewertet werden, da die Lieferanten jetzt Auskunft erteilt haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Bereitschaft unserer Lieferanten für die datenschutzkonforme Zusammenstellung aller Beschäftigtendaten.

    Die Herausforderung besteht:

    1. in der Angabe der Auftragsvolumina, denn der Anteil der WiBU- Artikel am Gesamtvolumen ist gering. Die damit verbundenen tatsächlichen Löhne sind weiterhin zu gering und die Abweichung zur Existenzsicherung ist zu hoch. Fazit aus dem Betrachtungsraum: Die Differenz kann nicht allein durch die WiBU Textil getragen werden.

    2. in der fehlenden Detaillierung der Basisdaten der einzelnen Lieferanten, denn es werden keine Unterschiede betrachtet, wie Startgehälter, Beförderungen, Verteilung von Aufgaben mit höherer Vergütung, Bonus-/ Prämienvergabe.

    3. in der Art der Ermittlung der Lohnlücken, denn es wurden keine Zieldefinitionen ermittelt, wie
      Gender Pay Gap (Frauen/Männer)
      Equal Pay allgemein (gleiche/gleichwertige Arbeit)
      Regionale Lohnlücken
      Lohnunterschiede zwischen Beschäftigtengruppen (z. B. nach Herkunft, Alter, Beschäftigungsart)     

    GRI Index: 102-21


    Ziel : Verringerung der Lohnlücken zwischen gezahlten und existenzsichernden Löhnen: Schwerpunkt Thema Gender Pay Gap

    Status: Als vulnerable Gruppe wurden in 2024 Kinder definiert. Da wir an der Zahlung des Mindestlohns oder nur geringfügig darüber, aber meist noch unter den Existenzsichernden Löhnen, nicht so viel ändern werden können, haben wir als Schwerpunkt- Maßnahme für 2026 das Thema Gender Pay Gap (Frauen/Männer) ermittelt und möchten dies unterstützen. Frauen verdienen in Pakistan 25–30 % weniger als Männer bei gleicher Arbeit. Im informellen Sektor beträgt die Lücke sogar 40 %. Trotz Fortschritten (von 33 % in 2018 auf 30 % in 2025) liegt Pakistan weiterhin hinter regionalen Vergleichswerten. Besonders Kinder sind vom Mangel betroffen, wenn ihre Mütter ungleich entlohnt werden.

    GRI Index: 102-21


    Ziel : Verringerung der Lohnlücken zwischen gezahlten und existenzsichernden Löhnen: Schwerpunkt Thema Gender Pay Gap

    Status: Um die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten insgesamt zu verbessern wurde die WiBU Textil- Organisationsstruktur insbesondere in der Abteilung Einkauf optimiert. Teil des Einkaufs ist die neue Funktion des Category Managers, in dessen Funktion die Lieferantenstrategien einschließlich der Weiterentwicklungen und der Verbesserungen liegen. Zusammen mit dem Category Management, das die Kollektionshoheit hat, werden Lieferanten entwickelt. Teil der Lieferantenentwicklung ist eine enge Zusammenarbeit mit Besuchen vor Ort. Für eine Bewertung der Situation vor Ort werden separate Leistungsbeurteilungen fair gestaltet. Dies schließt die Beurteilung der Datenerhebung und deren Bereinigung ein . Unerklärte Lohnunterschiede könnten ein Potenzial oder Hinweis für Diskriminierung sein.

    GRI Index: 102-21


    Ziel : Lieferantenbeurteilungen fair gestalten

    Status: Neben den Leistungsbeurteilungen bezüglich der Lieferperformance werden künftig auch Nachhaltigkeitsthemen mit einem standardisierten Bewertungsleitfaden, der vor Ort genutzt werden soll, umgesetzt. Der standardisierte Bewertungsleitfaden wird derzeit erarbeitet und ein Schwerpunkt wird hier für 2026 der Schutz für die vulnerable Gruppe der Kinder durch den Schutz ihrer Mütter sein.

    GRI Index: 102-21

    3.2.5 Beschwerde und Abhilfe

    Ziel : Sicherstellung der Rechtskonformität unseres Beschwerdemechanismus 

    Ziel bereits erfüllt ✓

    GRI Index: 102-21


    Ziel : Einrichtung der Möglichkeit einer kontinuierlichen Rückmeldung interessierter Parteien

    Ziel bereits erfüllt ✓

    GRI Index: 102-21

    Die interne Meldestelle ist im 2. Quartal 2024 implementiert worden. Seit der Einführung dieses Systems wurden keine Beschwerden adressiert – weder interne noch externe Beschwerden wurden an die beauftragte Kanzlei weitergeleitet.
    (Quelle: www.wibu.care – Über WiBU )

    Da bislang keine Beschwerden eingegangen sind, haben wir unsere bestehenden Beschwerdewege hinterfragt. Infolgedessen wurden diese niedrigschwelliger und zugänglicher gestaltet . Der überarbeitete Beschwerdeweg wurde nicht nur für die WiBU TextilPlus GmbH , sondern gruppenweit eingerichtet – direkt auf der Startseite und nun zweisprachig . Darüber hinaus hat die WiBU Gruppe einen zentralen Code of Conduct als Verhaltenskodex für Geschäftspartner erstellt und in 2025 veröffentlicht.

    Beschwerden, die bei unseren Lieferanten eingehen, werden ebenfalls erfasst. Sofern diese Bezug zu WiBU TextilPlus haben, erfolgt eine Weiterleitung an uns zur weiteren Bearbeitung.

    Zusätzlich ermitteln wir die Zugänglichkeit zu unserem Beschwerdemechanismus aktiv und lassen uns diese durch dokumentierte Nachweise belegen – z. B. durch Fotos.


    Ziel: Kontinuierliche Bewertung der Beschwerdemechanismen

    Status: Wird seit der Einführung des Grünen Knopfes kontinuierlich umgesetzt. Hierfür werden wir juristisch unterstützt .

    Wir verfahren dabei gemäß den Vorgaben von CSR Europe , basierend auf dem Rahmenwerk des „ CSR Europe’s Collaborative Project on Sustainable Supply Chains, Business & Human Rights “.
    In diesem Kontext ist das sogenannte „Tandemsystem“ beschrieben, das die Nutzung einer juristischen Instanz als Teil eines effektiven Beschwerdemechanismus vorsieht – siehe hierzu auch die UN Guiding Principles zu unternehmerischer Verantwortung und Beschwerdemechanismen.

    GRI Index: 102-21


    Ziel: Sicherstellung, dass vulnerable Gruppen Kenntnis von dem Beschwerdemechanismus erhalten

    Status: Die interne Meldestelle , einschließlich des Whistleblowerschutzes, ist mit einer Kanzlei verknüpft, die eingehende Beschwerden entgegennimmt, einordnet und anschließend an uns weiterleitet.

    Für die Mitarbeitenden in den Fabriken soll der Zugang zum Beschwerdemechanismus sichergestellt werden – beispielsweise durch gezielte Unterweisungen sowie durch den niedrigschwelligen Zugang zu den relevanten Kontakten.
    Besonderes Augenmerk legen wir auf vulnerable Gruppen , einschließlich Personen, die nicht lesen können. In diesen Fällen stimmen wir uns eng mit unseren Lieferanten ab (siehe auch Prozess „P 1020-01 Beschwerde“), da ein einfacher Aushang, selbst in Landessprache, nicht immer ausreichend ist.

    Unser Ziel ist es, einen wirksamen Beschwerdemechanismus zu etablieren. Dieser ist dann wirksam, wenn er folgende Kriterien erfüllt:

    1. 1.

      Legitim

    2. 2.

      Zugänglich

    3. 3.

      Vorhersehbar

    4. 4.

      Gleichberechtigt

    5. 5.

      Transparent

    6. 6.

      Rechtskonform

    7. 7.

      Eine Quelle des ständigen Lernens

    8. 8.

      Basierend auf Engagement und Dialog

    GRI Index: 102-21

    Anmerkung: Erst nach der Einführung der Beschwerdemechanismen können die „5.1.2 Back-up Beschwerdemechanismen“ ermittelt werden.


    Als „5.1.2 Back-up Beschwerdemechanismen“ wird die neue Funktion, der Sourcing Group Manager, vor Ort die Effektivität der Beschwerdemechanismen überprüfen. Dies sehen wir als wesentliche Verbesserung unseres Mechanismus an und falls möglich und sinnvoll werden gemeinsam mit potenziell Betroffenen und/oder deren legitimen Vertretungen Verbesserungen ermittelt. Es wäre wünschenswert, wenn diese dabei eingebundenen sein können. Dies soll auch Teil der Besuchsvorbereitung vor Ort sein.

  • Rückblick und Ausblick - unsere Meilensteine
    4.1 Mitgliedschaften und Standards

    2022

    Bündnis für nachhaltige Textillien

    1. Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien hat sich die WiBU TextilPlus dazu verpflichtet, aktiv und umsetzungsorientiert an den übergeordneten Zielen des Bündnisses mitzuwirken: die sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette des Textil- und Bekleidungssektors nachweislich zu verbessern.

    2. Die WiBU TextilPlus ist Teil der Arbeitsgruppe „ Decarbonisation der Lieferanten

    2023

    1. Analyse der Voraussetzungen unserer Lieferanten, um an einem Multisiegelverfahren teilnehmen zu können. Ermittlung und Weiterleitung der Anforderungen nach Grüner Knopf an unsere Lieferanten

    2024

    1. Abschluss der Einführung und Umsetzung der Anforderungen nach Grüner Knopf


    2. Als Basis für die Gruppe (insbesondere für die Schwester des Bereiches Service) wurden für den Grundstein die Nachhaltigkeitsleistungen der WiBU Textil genutzt: ecovadis Status „Bronze“- Rating

    2025

    1. Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien hat sich WiBU Textil dazu verpflichtet, aktiv und umsetzungsorientiert an den übergeordneten Zielen des Bündnisses mitzuwirken: die sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette des Textil- und Bekleidungssektors nachweislich zu verbessern. Als Teil der Arbeitsgruppe „Decarbonisation der Lieferanten“ wurden zwei Lieferanten der WiBU Textil eingebunden. Die Bündnisinitiative hat darauf hingewirkt, Zulieferer darin zu stärken, ihre eigenen Energiebilanzen erstellen zu können und darauf aufbauend konkrete Ziele zur Reduktion von energiebedingten Treibhausgasen zu definieren. Dafür wurden Climate Action Trainings (CAT) und umfangreiche Workshops zu den Themen Bilanzierung von Treibhausgasemissionen und wissenschaftsbasierte Zielsetzung (Sience Based Targets) durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich 10 Brands und ihre 50 Zulieferbetriebe aus Bangladesch und Pakistan an dem Projekt. Im Zuge der Trainings konnten so 100 Mitarbeiter*innen aus den beteiligten Produktionsstätten geschult werden. Die teilnehmenden Zulieferer haben im Rahme der Initiative 177 Maßnahmen zur Reduzierung ihrer energiebasierten CO2 Emissionen identifiziert, was bei Umsetzung insgesamt ein Potenzial zur Einsparung von rund 61.000 mt CO2-Äquivalent pro Jahr bedeutet. Die identifizierten Maßnahmen reichen von einfach umzusetzenden Anpassungen im Bereich der Verbesserung der Beleuchtungssystemen oder drehzahlvariablen Antrieben bis hin zur Installation von PV Systemen oder Abwärmerückgewinnungsanlagen. Im Laufe des Projektes konnten die ersten, leicht zu implementierenden 87 Maßnahmen umgesetzt werden. Damit konnten bereits 28.300 mt CO2 -Äquivalent jährlich eingespart werden. Auch wenn nicht alle Maßnahmen während der Projektlaufzeit realisiert werden konnten, zeigen bereits niedrigschwellige und kostengünstige Schritte ein beträchtliches Einsparungspotenzial.

    Quellen: 251111_GIZ_SETTS_Factsheet_SupplierDecarbonization_DE.pdf

    Für unsere zwei teilnehmenden Lieferanten in Pakistan, die zu den insgesamt 27 Unternehmen zählen, wurden 84 Verbesserungspotentiale identifiziert von denen bereits 38 Maßnahmen implementiert wurden. Dies führt zu einer Reduzierung der Treibhausequivalente von 22.400MT CO2e (bezogen auf alle Unternehmen in Pakistan). Für weitere 61.000MT CO2e konnte ein Reduktionspotential ermittelt werden.

    Quelle: 20251118_SupplDecarb-AbschlussPPT (1).pptx

    Status: geschlossen (08/2025)

    4.2 Weitere Vorhaben sind geplant

    CSR Standard

    2025

    Ab 2026 werden wir dann mit einem neu aufgestellten Nachhaltigkeitsbericht (nach Corporate Sustainability Reporting Directive) an die Öffentlichkeit gehen. Daran arbeiten wir bereits in der WiBU Gruppe.


    Berichtsstandard

    2025

    Künftig soll ein digitaler Nachhaltigkeitsbericht auf der Homepage in Übereinstimmung mit den GRI-Standards Option „Kern“ auf- und ausgebaut werden. Die Bestimmung des Berichtsinhalts erfolgte nach Wesentlichkeit und Relevanz der Themen gemäß den Anforderungen des GRI 4.


    Grüner Knopf Produkte

    2024/2025

    Ausloben erster Produkte mit dem grünen Knopf in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, die die Anforderungen nach OEKO TEX Made in Green und die StEP- Zertifizierung im Rahmen des Multisiegelverfahrens erfüllen.

    2025

    Teilnahme an zwei Webinar- Workshops „Grüner Knopf 2.01 – Stufe B“

    Status: erledigt


    Auf- und Ausbau der Nachhaltigkeitsbestrebungen

    2025

    Nachhaltigkeitsforum gegründet

    Um Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen zu erkennen, den Austausch zu fördern und Ideen schneller zu realisieren, haben das Nachhaltigkeitsforum gegründet. Regelmäßig kommen die Nachhaltigkeitskoordinatoren unserer Bereiche und Teams zusammen und widmen sich jeweils einem Schwerpunktthema. So wollen wir nach und nach alle Unternehmensbereiche überprüfen, neue Vorhaben definieren und mit maximaler Effizienz ganzheitlich umsetzen.

    Dies könnte Teil unseres Beitrages für die Nachhaltigkeitskampagne der WiBU Gruppe sein.


    2025

    Das Bündnis nachhaltige Textilien erarbeitet derzeit keine neuen Inhalte für Arbeitsgruppen, solange der Lenkungskreis nicht aktiv ist. Sobald dieser wieder aktiv ist wäre eine Mitwirkung an einer Arbeitsgruppe mit dem Ziel des Schutzes der vulnerablen Gruppen (Kinder) optimal. Basis hierfür könnte das Basis-Modul Einkaufspraktiken sein. Alternativ wäre die Teilnahme an anderweitigen Themen in einer Arbeitsgruppe wieder angedacht.   

    Quelle: https://report.textilbuendnis.com/bnt2021/buendnisinitiativen-projekte-arbeitsgruppen/

    Status: offen


    2025

    Einbindung der 17 Ziele der Nachhaltigkeit der UN in unsere Dokumentationen und Präsentationen auf der Homepage


    2026

    Besuch unserer Lieferanten und Ermittlung von Verbesserungen in der partnerschaftlichen Beziehung durch das WiBU-Sourcing-Group-Management . Schwerpunkt in diesem ersten Jahr: Kennenlernen der Bedingungen vor Ort mit den Nachhaltigkeits- Schwerpunktinhalten, z.B. Löhne & Gesundheit. Bewertung der Weiterleitung der Bonuszahlungen an die Mitarbeitenden sowie Verbesserung von Prozessen. Hierzu zählen auch die Verringerung von Energieausgaben für die Leuchtturmlieferanten in Pakistan und die Weiterleitung von Geldern, hier der Ermittlung von Bonuszahlungen an die Mitarbeitenden.

    Status: offen

  • Unsere Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie 2023-2028

    Unsere Ziele der Nachhaltigkeit sind Bestandteil der Qualitätsziele des Unternehmens.

    1. Auf- und Ausbau einer eigenen nachhaltigen Textilartikellinie, die mit dem Grünen Knopf ausgelobt wird

    2. Ausbau der Anzahl der Lieferanten, die das Metasiegelverfahren umsetzen können

    3. Nutzung und aktive Teilhabe zu Nachhaltigkeitsbemühungen des Textilbündnisses

    Berichtszeitraum

    Die vorliegenden Informationen dieses digitalen Nachhaltigkeitsberichts beziehen sich künftig auf die letzten drei Jahre beziehungsweise für diesen ersten Bericht auf das letzte Geschäftsjahr, da wir mit der Einführung der Anforderungen, insbesondere der Sicherstellung der Lieferanteneinbindung, bis einschließlich 12/2025 für diesen Betrachtungszeitraum valide Zahlen darstellen können.

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